Mittwoch, 3. September 2014

Berliner Bilder aus der Urwelt



Berlin (natur-und-umwelt) – Leben und Werk des berühmten Berliner Malers Heinrich Harder (1858-1935) stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Tiere der Urwelt“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Das 213 Seiten umfassende Buch ist im „GRIN-Verlag“ (München) erschienen, zeigt mehr als 80 Tierbilder von Heinrich Harder vom Urvogel über Dino-, Flug- und Meeressaurier bis zum Wollnashorn und kostet 29,99 Euro. Darstellungen prähistorischer Tiere von Heinrich Harder sind heute noch an Außenfassaden den Aquariums Berlin zu bewundern. Unter der Internetadresse www.grin.com ist auch ein E-Book für 19,99 Euro erhältlich. 

Donnerstag, 28. August 2014

Tiere der Urwelt von Heinrich Harder

Taschenbuch schildert Leben und Werk des Berliner Tiermalers

Berlin / München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Ein berühmter Maler urzeitlicher Tiere im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts war der in Putzar (Vorpommern) geborene und später in Berlin lebende Künstler Heinrich Harder (1858–1935). Er schuf zahlreiche Bilder von Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren aus der Urzeit. Eng arbeitete er mit dem deutschen Schriftsteller Wilhelm Bölsche (1861–1939) zusammen, der vor allem naturwissenschaftliche Werke veröffentlichte. Harder illustrierte viele der von Bölsche verfassten Artikel und Bücher. Andererseits schrieb Bölsche die Texte zu Sammelbildern, die Harder von Urzeittieren angefertigt hatte. An Außenfassaden des Berliner Aquariums sind noch heute Darstellungen von Harder zu bewundern. Das reich bebilderte Buch „Tiere der Urwelt“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben und Werk des unvergessenen Künstlers Heinrich Harder. Es enthält rund 70 Abbildungen von der Internetseite „The Wonderful Paleo Art of Heinrich Harder“ von David Goldman, 17 Fotos des Paläontologen Dr. Heinrich Mallison und weitere Aufnahmen.

An Außenfassaden des Aquariums Berlin sind heute noch Darstellungen urzeitlicher Tiere von Heinrich Harder zu bewundern. Sieben große Reliefs zeigen den Phytosaurier Belodon, den Panzer-Dinosaurier Polacanthus, die Landschildkröte Meiolania, die Bastard-Echse Nothosaurus, die Platten-Echse Stegosaurus, den Horn-Dinosaurier Triceratops und den Entenschnabel-Dinosaurier Claosaurus. Sieben große Bilder präsentieren den Urlurch Mastodonsaurus, Ammoniten, den Wangensaurier Pareiasaurus, Plesiosaurier, Ichthyosaurier (Fischsaurier), den Flugsaurier Pteranodon und den säugtierähnlichen Saurier Edaphosaurus. Auf kleineren Schlusssteinen über dem Eingang und über Fenstern werden weitere Tiere dargestellt.

Von 1986 bis heute hat Ernst Probst mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura)

Werke von Ernst Probst über Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Bestellungen des E-Books oder Taschenbuches bei:

Dienstag, 25. März 2014

Interview über das Buch von Alexander Lukeneder: Abenteuer Dolomiten – Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer



Interview zum Buch von Alexander Lukeneder:
Abenteuer Dolomiten – Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer

Abenteuer Dolomiten
Spannende Forschung – 3000 Meter über dem Meer
Alexander Lukeneder
ca. 216 Seiten, 112 Farb-Abbildungen
Seifert Verlag, Wien
ISBN: 978-3-902924-07-0
ca. € 34,90    sFr 46.90


Probst: Im April 2014 erscheint Ihr neues Buch "Abenteuer Dolomiten - Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer" (Seifert Verlag). Was hat Sie zum Schreiben dieses Buches bewogen?

Lukeneder: Als Wissenschaftler am Naturhistorischen Museum in Wien zählt es zu meinen Hauptaufgaben, Ausstellungen zu konzipieren, aber auch die Wissenschaft voran zu treiben. In meinem Fall waren das in den letzten Jahren hauptsächlich Projekte im Taurus-Gebirge der Türkei (Trias-Massensterben von Ammoniten) und eben in den Dolomiten Italiens (Klima vor 135-90 Millionen Jahren in den Dolomiten).
Dabei ging es vorwiegend um die klimatische Entwicklung dieser Forschungs-Gebiete im Erdmittelalter (Mesozoikum). Während der letzten 10 Jahre, über ein Wissenschaftsprojekt des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) finanziert, forschte ich mit einem internationalen Team aus 30 Mitarbeitern in den Dolomiten. Teile der Dolomiten zählen ja seit 2009 zu den UNESCO-Weltnaturerben der Welt. Die Ergebnisse aus den Forschungen wurden dann nach und nach in wissenschaftlichen Journalen publiziert. Diese Publikationen werden aber nur von Spezialisten gelesen. Meine Intention war es nun unsere Forschung und unsere abenteuerlichen Erlebnisse auch einem breiteren Publikum vorzustellen und zugänglich zu machen.
Ich will die Leser in diesem Buch mitnehmen auf den Weg von der Idee über das Projekt bis hin zur fertigen Ausstellung und Verfilmung. Mein Ziel ist es, mit diesem Buch auch Personen zu erreichen, die sich sonst niemals für meine Arbeit, sprich die Paläontologie, interessiert hätten.

Probst: An welches Publikum denken Sie dabei?

Lukeneder: Die Dolomiten liebt einfach jeder. Viele Leute waren schon selbst dort zum Skifahren oder Wandern. Oder zumindest war er/sie passiv mit den unzähligen TV-Berichten dort. Vom Geologen oder Paläontologen und vom Wanderer bis zum Extrembergsteiger, alle lieben sie, die Berge Südtirols. Die einzigartige Schönheit und die charakteristischen Felswände, von bis zu 3000 Metern Höhe, lassen einen immer wieder über die Wunder der Natur staunen. Das Buch ist für jeden/jede lesbar, der/die an der Natur interessiert ist, vom Urlauber, über den Bergsteiger bis hin zu den Fossilsammlern und Studenten der Erdwissenschaften

Probst: Was erwartet den Leser in Ihrem Buch?

Lukeneder: Ich habe in meinem Buch eine neue, spannende Art von Wissensvermittlung versucht. Ich nenne es GEO-tainment, also Abenteuer und Unterhaltung vermischen sich mit leichtverständlicher Wissenschaft, gepaart mit etwas Humor zu einem bunten Mix für informative und unterhaltsame Stunden. Die faszinierende Geologie und Paläontologie der Dolomiten und die spektakuläre Forschungsarbeit meines internationalen Teams sind auch Gegenstand dieses Buches.
Es wird dabei immer wieder vom Klima und Leben der Vorzeit auf heutige Ereignisse und den Wandel der Erde in der heutigen Zeit geschlossen. Magnetische Pole wandern auch heute noch, Erdbeben geschehen an den ungewöhnlichsten Orten und Tsunamis bedrohen das Mittelmeer.

Probst: Haben Sie während Ihrer Forschung in den Dolomiten neue Fakten entdeckt?

Lukeneder: Ich möchte die Leserschaft miterleben lassen, wie mir bei meinen abenteuerlichen Erkundungsgängen die Entdeckung neuer Arten gelang, ein Ereignis, das auch medial um die Welt ging. Neue Arten von Ammoniten, Seeigeln und Muscheln konnten entdeckt werden. Sensationelle Horizonte, Erze und Fossilien konnten erstmals beschrieben werden. Erstmals konnten wir die 35 Millionen Jahre andauernde Geschichte der Unterkreide in den Dolomiten zeigen. Daraus ergab sich ein gigantischer Temperaturanstieg von 7,5 °C für diesen Zeitraum (ca, 140-90 Millionen jahre vor heute). Dieses Klimaoptimum sollte die Welt in den Dolomiten in einem Ausmaß verändern, wie wir es bisher noch nicht kannten.
Über 112 einzigartige Bilder spiegeln auf 216 Seiten (in Farbe) die beeindruckende Ästhetik der Dolomiten und die Schönheit fossiler Studienobjekte, sie vermitteln aber auch einen Eindruck von den Strapazen der Forschung im Hochgebirge: extremes Wetter in 2.500 bis über 3.000 Meter Meereshöhe, stundenlange Aufstiege, Helikopter-Flüge mit Probenmaterial, die Millimeterarbeit im Labor, und am Ende erwacht aus den Daten, die im kreidezeitlichen Meeressediment des heutigen Puez-Geisler-Gebietes schlummern, ein Bild des Klimas und der Lebewesen vor 140–90 Millionen Jahren. Dieses Buch soll die Daten und Fakten, die sonst nur einem kleinen Kreis von Wissenschaftlern vorbehalten sind, auf leicht verständliche und amüsante Weise nahe bringen. Modernste 3D-Rekonstruktionen holen fossile Lebewesen wirklichkeitsecht ins Leben zurück und lassen längst ausgestorbene Tiere vor unseren Augen wiedererstehen.

Probst:  Welche Methoden haben Sie zur Erforschung der Erdgeschichte angewandt?

Lukeneder: Zu den gängigen Methoden wie geochemischen Analysen (CaCO3, TOC, S), Analysen des Gesteins und biostratigrafischen Untersuchungen von verschiedenen Fossilgruppen wurden modernste Methoden wie stabile Isotopen Analysen (Sauerstoff und Kohlenstoff), Paläomagnetik und Computertomografie angewandt.
Die Profilaufnahme und Beschreibung der Gesteinsformationen formte die Basis für weitere Untersuchungen am Puez, Im Puez-Geisler Naturpark der Dolomiten.
Zudem wurden magnetische Suszeptibilität und gamma-ray Untersuchungen durchgeführt. Diese geben Aufschluss über die klimatischen Veränderungen in der Kreidezeit des Ur-Ozeans Tethys.

Probst: Können Sie uns konkrete Ergebnisse aus Ihren Forschungen in den Dolomiten verraten?

Lukeneder: Durch die Vielzahl von neuen wissenschaftlichen Ergebnissen wurden auch unzählige Medien auf das Projekt aufmerksam und eine Ausstellung konnte mit den Ergebnissen, gemeinsam mit National Geographic, 2011 am Naturhistorischen Museum in Wien durchgeführt werden. Ein Dolomiten Film konnte ebenfalls 2011 verwirklicht werden. Von der Vielzahl an neuen und spannenden Bildern und Ergebnissen lassen Sie sich bitte überraschen.
So bleibt mir nur, Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des Buches zu wünschen. Ich hoffe, die Bilder machen Lust auf mehr. Wenn ich an Südtirol denke, kann ich es kaum erwarten, bis ich wieder in die Berge fahre. Vielleicht sieht man sich ja einmal dort, in den Bergen Südtirols, in meinen Dolomiten.
Ohne die finanzielle Unterstützung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Naturhistorischen Museums Wien, sowie Herrn TR KR Franz Bamberger wäre die Erstellung des Buches nicht möglich gewesen.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter



Video „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ von „urzeit“ bei  „YouTube“
http://youtu.be/BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) – „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ heißt ein Videoclip auf der Videoplattform „YouTube“. Darin wird auf  Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hingewiesen, die sich mit Eiszeittieren befassen. Beispielsweise „Das Mammut“, „Der Höhlenbär“, „Höhlenlöwen“ „Säbelzahnkatzen“, „Deutschland im Eiszeitalter“. Probst hat von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie rund 300 E-Books veröffentlicht. Die meisten dieser Titel sind beim „GRIN-Verlag“ (München) unter der Internetadresse http://www.grin.com zu finden. Spezialitäten von Probst sind die Themenbereiche Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien berühmter Frauen.

Sonntag, 23. Februar 2014

Blog "Das Mammut" über das gleichnamige Buch von Ernst Probst



Video: "Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Mit dem Buch "Das Mammut" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst befasst sich das Blog "Das Mammut". Es ist im Internet unter der Adresse http://dasmammut.blogspot.de zu finden und präsentiert, Texte, Bilder und Videos über das Mammut. Das Wollhaar-Mammut Mammuthus primigenius gilt als das bekannteste Tier aus dem Eiszeitalter. Es existierte vor etwa 300.000 bis 3.700 Jahren in Europa, Asien und Nordamerika. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch andere Bücher über Tiere aus dem Eiszeitalter wie Mosbacher Löwe, Europäischer Höhlenlöwe, Amerikanischer Höhlenlöwe, Ostsibirischer Höhlenlöwe, Säbelzahnkatze Homotherium, Dolchzahnkatze Megantereon, Dolchzahnkatze Smilodon, Europäischer Jaguar, Leopard und Gepard. Alle Titel sind beim "GRIN-Verlag" (München) erschienen und als gedrucktes Taschenbuch oder E-Book im PDF-Format erhältlich. Die Titel findet man unter der Adresse http://www.grin.com mit Hilfe der Suchmaske.

Dienstag, 18. Februar 2014

Als der Rhein noch klein war

Rhein-Elefanten auf einer Zeichnung von Heinrich Harder (1858-1935

Mainz  / Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Der Rhein war vor etwa zehn Millionen Jahren noch ein kleines Flüsschen. Er erreichte nur eine Länge von schätzungsweise 400 Kilometern statt 1324 Kilometern wie heute. Ursprünglich floss er nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Stattdessen bahnte er sich ab etwa Worms – streckenweise mehr als 20 Kilometer vom jetzigen Rheinbett entfernt – seinen Weg durch Rheinhessen. Im Raum Eppelsheim unweit von Alzey hatte er nur eine Breite von ungefähr 45 bis 60 Metern. Heute ist er bis zu 400 Meter breit.

Über diesen frühen Fluss informiert das Taschenbuch „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Gewidmet ist es dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben.

Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.

Zum Gelingen dieses Taschenbuches haben Altbürgermeister Heiner Roos, Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde
Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Jens Sommer, Dr. Gerhard Storch, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel beigetragen.

Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ enthält ein Gemälde und zahlreiche Zeichnungen von Tieren aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim in Rheinhessen. Diese Bilder wurden im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim und des Fördervereins Dinotherium-Museum Eppelsheim von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag angefertigt und mit freundlicher Genehmigung im vorliegenden Taschenbuch veröffentlicht.

Bestellung des Taschenbuches „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ bei:

Donnerstag, 13. Februar 2014

Taschenbuch über das Mammut



Mammutdarstellung von 1871

München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) – Mit dem bekanntesten Tier aus dem Eiszeitalter befasst sich das Taschenbuch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dabei handelt es sich um das Wollhaar-Mammut (Mammuthus primigenius), das vor etwa 300.000 bis vor rund 3.700 Jahren existierte. Männliche Tiere dieser aus Europa, Asien und Nordamerika bekannten zotteligen Art waren bis zu 3,75 Meter hoch und maximal 8 Tonnen schwer. Das Taschenbuch über das Mammut umfasst 519 Seiten, ist reich bebildert und beim „GRIN-Verlag“ (München) erschienen. Es beschreibt die wichtigsten Funde, das Aussehen und die Lebensweise der Mammute. Probst hat auch über andere Tiere aus dem Eiszeitalter – wie den Höhlenbären, den Höhlenlöwen, die Säbelzahnkatze und die Dolchzahnkatze – Taschenbücher veröffentlicht.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches "Das Mammut" bei
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Mittwoch, 12. Februar 2014

Noch 10 Millionen Mammutkadaver in Sibirien


Video "IJstijd! in Natuurmuseum Brabant: Dick Mol vertelt over de mammoet" von "Natuurmuseum Brabant" bei "YouTube"

München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Optimistischen Schätzungen zufolge sollen allein im Dauerfrost-Boden von Sibirien noch rund 10 Millionen Mammutkadaver liegen. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München). Ungewöhnlich gut erhaltene Kadaver im seit der letzten Eiszeit des Eiszeitalters nicht mehr oder kaum aufgetauten Dauerfrost-Boden lieferten wichtige und interessante Erkenntnisse über das Aussehen, den Körperbau, die Organe, die Nahrung und die Lebensweise des Wollhaar-Mammuts. Solche Mammutleichen mit Knochen, Zähnen, Stoßzähnen, Fleisch, Organen, Mageninhalt, Muskeln, Haut und Haaren hat man jenseits des 60. nördlichen Breitengrades in Nord-Sibirien (vor allem in Jakutien) und Nordost-Sibirien sowie im nördlichen Nordamerika (Alaska) geborgen. Wollhaar-Mammute existierten in verschiedenen Teilen der Erde vor etwa 300.000 bis vor rund 3.700 Jahren. Zähne, Knochen und Skelette von  Mammuten hat man auch in Deutschland geborgen.

Inhalt des Taschenbuches „Das Mammut“:

Das Wollhaar-Mammut mit dem wissenschaftlichen Artnamen Mammuthus primigenius ist das bekannteste Tier aus dem Eiszeitalter. Nach Funden zu schließen, erschienen die ersten Wollhaar-Mammute zwischen etwa 300.000 und 250.000 Jahren in Mitteleuropa. Am Ende des Eiszeitalters vor rund 10.000 Jahren starben sie in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes aus. Die letzten von ihnen verschwanden erst in der Nacheiszeit vor rund 4.000 oder 3.700 Jahren. Mit diesen bis zu 3,75 Meter großen sowie 5 bis maximal 8 Tonnen schweren Rüsseltieren befasst sich das 519 Seiten umfassende Taschenbuch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Geschildert werden die Herkunft des Mammuts, seine Verbreitung, sein Aussehen, sein Körperbau, seine Größe, sein Gewicht, wichtige Funde, kuriose Irrtümer, seine Rolle im Leben der eiszeitlichen Jäger und Sammler sowie sein Aussterben. Es hat lange gedauert, bis die wahre Natur des Mammuts als eiszeitlicher Elefant erkannt wurde. Man schrieb seine Reste irrtümlich Fabeltieren wie Drachen, Einhörnern, Greifen, riesigen Erdratten oder Maulwürfen, Riesen, Helden und Heiligen zu. Das Buch enthält  Zeichnungen des japanischen Künstlers Shuhei Tamura aus Kanagawa. Gewidmet ist es dem niederländischen Mammut-Experten Dick Mol aus Hoofddorp. Aus der Feder von Probst stammen auch die Werke „Deutschland im Eiszeitalter“, „Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, „Der Mosbacher Löwe“, „Höhlenlöwen“, „Der Amerikanische Höhlenlöwe“, „Der Ostsibirische Höhlenlöwe“; „Säbelzahnkatzen“, „Die Säbelzahnkatze Homotherium“, „Die Dolchzahnkatze Megantereon“, „Die Dolchzahnkatze Smilodon“, „Der Europäische Jaguar“, „Eiszeitliche Leoparden in Deutschland“, „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“ und „Der Höhlenbär“.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches "Das Mammut" bei

Mammutzähne bei Bottop entdeckt

Mammutdarstellung von 1872

Bottrop / Gladbeck (natur-und-umwelt) – Drei Backenzähne eines Wollhaarmammuts (Mammuthus primigenius) sind beim Bau eines unterirdischen Abwasserkanals durch die Emschergenossenschaft an der Boye im Grenzgebiet zwischen Bottrop und Gladbeck entdeckt worden. Die Zähne kamen in etwa sieben Meter Tiefe zusammen mit einem Rippenfragment zum Vorschein. Sie stammen aus der Weichsel-Eiszeit zwischen etwa 70.000 und 50.000 Jahren und vermutlich von einem einzigen Tier.

Ein Mammut besitzt insgesamt nur vier Backenzähne, die jeweils nachwachsen. Im Laufe eines ganzen Mammutlebens wuchsen nach dem ersten Milchzahn noch zwei Mal jeweils ein Milch-Backenzahn und danach drei Mal jeweils ein Backenzahn in jeder der vier Kieferhälften nach. Wenn ein aktiver Zahn nach einigen Jahren Gebrauch abgenutzt war, rückte in jeder Kieferhälfte ein neuer Backenzahn nach vorn. Der nachfolgende Backenzahn war immer größer als sein Vorgänger und besaß auch mehr Lamellen. Wenn die letzten Backenzähne unbrauchbar waren, verhungerte das Mammut kläglich.

Beim Umbau der Emscher hat man auch anderswo Reste von Mammuten gefunden. So in Herne und Gelsenkirchen. Das geologische Alter von Mammutresten lässt sich nur bis rund 50.000 Jahre mit Hilfe der Radiokarbon-Methode ermitteln.

In Deutschland hat man bisher Tausende von Zähnen und Knochen vom eiszeitlichen Wollhaar-Mammut entdeckt, aber nur sechs komplette Skelette. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem 2014 erschienenen Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) hin.

1903 fand man in Klinge bei Cottbus (Brandenburg) ein Mammutskelett. Ein weiteres Mammutskelett kam im Winter 1908/1909 bei Borna nahe Leipzig (Sachsen) zum Vorschein. Man stellte diesen etwa 3,20 Meter hohen Fund im „Völkerkundemuseum“ in Leipzig aus, wo er während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde. Im Juni 1910 barg man in einer Tongrube bei Ahlen (Nordrhein-Westfalen) ein 3,20 Meter hohes und 5,50 Meter langes Mammutskelett. Dieses „Mammut von Ahlen“ oder „Münster-Mammut“ ist heute im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster zu sehen. 1936 gelang an der Autobahn Koblenz-Trier bei Polch (Rheinland-Pfalz) die Entdeckung eines Mammuts. 1953 kam im Braunkohletagebau „Pfännerhall“ bei Braunsbedra im Geiseltal bei Merseburg (Sachsen-Anhalt) das „Mammut von Pfännerhall“ ans Tageslicht. Das rund 3 Meter hohe „Mammut von Pfännerhall“ kann man im „Landesmuseum für Vorgeschichte“ in Halle/Saale betrachten. 1985 wurde im Ortsteil Höpfling von Siegsdorf bei Traunstein (Bayern) ein 3,60 Meter hohes Mammutskelett ausgegraben, von dem bereits 1975 eine Rippe entdeckt worden war. Skelettrekonstruktionen sind eine Attraktion im 1991 gegründeten Museum „Mammutheum“ und im 1995 eröffneten „Naturkunde- und Mammutmuseum Siegsdorf“.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches „Das Mammut“ beim „GRIN-Verlag“:

Samstag, 8. Februar 2014

Buchtipp: Der Ur-Rhein in Rheinhessen

Lebensbild eines Rhein-Elefanten, der am Ur-Rhein lebte, Zeichnung: Heinrich Harder (1858-1935)

Mainz / Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Der Rhein war vor etwa zehn Millionen Jahren noch ein kleines Flüsschen. Er erreichte nur eine Länge von schätzungsweise 400 Kilometern statt 1324 Kilometern wie heute. Ursprünglich floss er nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Stattdessen bahnte er sich ab etwa Worms – streckenweise mehr als 20 Kilometer vom jetzigen Rheinbett entfernt – seinen Weg durch Rheinhessen. Im Raum Eppelsheim unweit von Alzey hatte er nur eine Breite von ungefähr 45 bis 60 Metern. Heute ist er bis zu 400 Meter breit.

Über diesen frühen Fluss informiert das Taschenbuch „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Gewidmet ist es dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben.

Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.

Zum Gelingen dieses Taschenbuches haben Altbürgermeister Heiner Roos, Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Jens Sommer, Dr. Gerhard Storch, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel beigetragen.

Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ enthält ein Gemälde und zahlreiche Zeichnungen von Tieren aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim in Rheinhessen. Diese Bilder wurden im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim und des Fördervereins Dinotherium-Museum Eppelsheim von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag angefertigt und mit freundlicher Genehmigung im vorliegenden Taschenbuch veröffentlicht.

Bestellung des Taschenbuches „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/268288/der-ur-rhein-in-rheinhessen

Mittwoch, 5. Februar 2014

Interessantes über das Mammut


Video: „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ von „urzeit“ bei „YouTube“

München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) – Wann und wo haben die ersten Mammute gelebt? Wie haben diese zotteligen Elefanten ausgesehen und wie groß und wie schwer sind sie geworden? Was haben diese Rüsseltiere gefressen und was hat ihr Aussterben ausgelöst? Wo hat man die geologisch jüngsten fossilen Reste von ihnen gefunden? Wer hat als Erster den Begriff Mammut in Europa eingeführt?

Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt das 519-seitige Buch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist beim „GRIN-Verlag“ (München) als gedrucktes Taschenbuch und als E-Book im PDF-Format erschienen. Von 1986 bis heute hat Probst mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie rund 300 E-Books veröffentlicht.

Zu den Spezialitäten des fleißigen Autors, der 1946 in Neunburg vorm Wald im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz geboren wurde, gehören Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien berühmter Frauen. Besonders viele Werke hat er über urzeitliche Raubkatzen, Kulturen der Bronzezeit sowie berühmte weibliche Filmstars, Fliegerinnen und Forscherinnen geschrieben.

Bestellung des Taschenbuches oder E-Books „Das Mammut“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Freitag, 31. Januar 2014

Wollhaar-Mammut aus Bayern ist am größten

Mammutdarstellung von 1872

Traunstein (natur-und-umwelt) – Unter den bisher in Deutschland entdeckten Mammuten ist das 1985 im Ortsteil Höpfling von Siegsdorf bei Traunstein ausgegrabene 3,60 Meter hohe Skelett am größten. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) hin. In Deutschland hat man bisher Tausende von Zähnen und Knochen vom eiszeitlichen Wollhaar-Mammut entdeckt, aber nur sechs komplette Skelette. 1903 fand man in Klinge bei Cottbus (Brandenburg) ein rund 2,75 Meter großes Mammutskelett. Ein weiteres Mammutskelett kam im Winter 1908/1909 bei Borna nahe Leipzig (Sachsen) zum Vorschein. Man stellte diesen etwa 3,20 Meter hohen Fund im „Völkerkundemuseum“ in Leipzig aus, wo er während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde. Im Juni 1910 barg man in einer Tongrube bei Ahlen (Nordrhein-Westfalen) ein 3,20 Meter hohes und 5,50 Meter langes Mammutskelett. Dieses „Mammut von Ahlen“ oder „Münster-Mammut“ ist heute im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster zu sehen. 1936 gelang an der Autobahn Koblenz-Trier bei Polch (Rheinland-Pfalz) die Entdeckung eines schätzungsweise 3,20 Meter hohen Mammuts. 1953 kam im Braunkohletagebau „Pfännerhall“ bei Braunsbedra im Geiseltal bei Merseburg (Sachsen-Anhalt) das „Mammut von Pfännerhall“ ans Tageslicht. Das rund 3 Meter hohe „Mammut von Pfännerhall“ kann man im „Landesmuseum für Vorgeschichte“ in Halle/Saale betrachten. 1975 entdeckte der 16-jährige Bernard Raymond von Bredow in einem Bachbett im Ortsteil Höpfling von Siegsdorf eine Rippe von einem Mammut, dessen komplettes Skelett erst zehn Jahre später ausgegraben wurde. Skelettrekonstruktionen dieses Fundes sind eine Attraktion im 1991 gegründeten Museum „Mammutheum“ und im 1995 eröffneten „Naturkunde- und Mammutmuseum Siegsdorf“.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches „Das Mammut“ beim „GRIN-Verlag“:

Donnerstag, 30. Januar 2014

Heutigen Menschen schmeckt kein Mammutfleisch

Mammutdarstellung von 1872

München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Das Wollhaar-Mammut war für seine menschlichen Zeitgenossen vor etwa 300.000 bis 4.000 Jahren ein wichtiger Nahrungs- und Rohstofflieferant. Sein Fleisch, Fett und Knochenmark dienten als Nahrung. Wölfe, Bären, Polarfüchse und Haushunde fraßen gern Fleisch von in Sibirien gefundenen jahrtausendealten Mammutkadavern. Doch für Menschen ist dieses im Stadium der Verwesung befindliche Fleisch nicht mehr zum Verzehr geeignet. Ein Amateur-Gastronom, der ein mit Gewürz und Soße zubereitetes Stück vom 1900 in Sibirien gefundenen „Beresowka-Mammut“ aß, um dessen Geschmack kennen zu lernen, gestand später, er habe nie im Leben etwas Widerwärtigeres gegessen. Fleisch heutiger Elefanten schmeckt wie das vom Rind, ist aber etwas zäher. Afrikaner schätzten den Rüssel, die Zunge und das Herz eines Elefanten als Delikatessen. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

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http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Buch über Mammute erinnert an den Luzerner Riesen

Luzern (natur-und-umwelt) – An die Entdeckung des „Luzerner Riesen“, der 1577 zwischen den Wurzeln einer von einem Sturm gefällten Eiche beim Kloster Reiden im Wiggertal nahe des Vierwaldstätter Sees zum Vorschein kam, erinnert das neue Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) des Wissenschaftsautors Ernst Probst. Einige der ersten Betrachter vermuteten sogar, bei diesen merkwürdigen Gebeinen könne es sich um Überreste gefallener Engel handeln. Sieben Jahre nach der Entdeckung wandte man sich an den Arzt, Universitätsprofessor und Naturforscher Felix Platter (1536–1614) aus Basel, der die Herkunft der imposanten Knochen klären sollte. Er deutete diese Knochen als Reste eines 19 Fuß (ungefähr 5,60 Meter) großen Riesen. Dazu gehörte ein 55 Zentimeter langer und rund 2,5 Kilogramm schwerer Schulterblatt-Knochen. Die Gebeine von Reiden wurden nach Luzern gebracht und dort im Rathausturm aufbewahrt. Der Luzerner Bürger, Apotheker, Notar, Grossrat und Stadtschreiber Renward Cysat (1545–1614) verfasste über die Mammutknochen von Reiden ein Gedicht. Zwei Jahrhunderte lang waren die Einwohner von Reiden stolz darauf, dass einst innerhalb ihrer Gemarkungen ein Riesengeschlecht gelebt haben soll, bis man endlich den Irrtum erkannte und den Fund von 1577 als Mammutreste identifizierte. Das halbmeterlange Schulterblatt aus Reiden befindet sich heute im Depot des Naturkundemuseums in Luzern.

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Giganten in Worms

Worms (natur-und-umwelt) – Die Nibelungenstadt Worms galt im 16. Jahrhundert als berühmter Fundort vermeintlicher Riesen- und Drachenknochen. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem 520-seitigen Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) hin. In Wirklichkeit hatte man vor allem in Kiesschichten des Rheins fossile Knochen von Mammuten aus dem Eiszeitalter geborgen. Um 1540 hingen riesige Mammutknochen am Rathaus von Worms in schweren Ketten. Deswegen hieß es, Worms sei einst von Giganten bewohnt gewesen. Die am Rathaus zur Schau gestellten imposanten Knochen deutete man auch als Gebeine von Riesen oder Drachen, die Siegfried, der Drachentöter, angeblich überwunden hatte. Noch 1689 war davon die Rede, bis zu 30 Schuh (rund 9 Meter) große Riesen hätten sich am Rhein in der Wormser Gegend aufgehalten.

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Montag, 27. Januar 2014

Worauf der Name Riesenpforte des Wiener Doms beruht



Mammutdarstellung von 1872

Wien (natur-und-umwelt) – Der Name der Riesenpforte an der Westseite des Wiener Stephansdoms fußt nicht auf deren besonderer Größe, sondern darauf, dass in ihrer Nähe einst Mammutknochen gehangen haben. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München). Laut einer Legende stammen die Mammutknochen, die im Mittelalter in Wien entdeckt wurden, von Riesen, die beim Bau des Stephansdoms mithalfen und dort sogar zur Taufe gingen. Als Reste von Riesen fehlgedeutet wurden auch Mammutzähne und -knochen, die 1645 beim Ausheben eines Grabens durch schwedische Soldaten in Krems an der Donau zum Vorschein kamen. Außer einem großen Riesen stieß man dort angeblich auf Reste von zwei kleineren Riesen.

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Freitag, 24. Januar 2014

Einst verkannte man das Mammut als Riesen

Mammutdarstellung von 1872

Interview mit Ernst Probst, dem Autor des Taschenbuches „Das Mammut“

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Frage: Was hat Sie bewogen, ein Buch über das Mammut zu schreiben?

Antwort: Normalerweise entstehen bei den Recherchen für eines meiner Bücher immer neue Ideen für neue Titel. So folgten auf mein Taschenbuch über Höhlenlöwen weitere Werke über urzeitliche Raubkatzen wie Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Jaguare und Geparde. Beim Mammutbuch war es ganz anders. In diesem Fall hat mir der renommierte niederländische Mammutexperte Dick Mol aus Hoofddorp geraten, ich solle ein Buch über das Mammut schreiben. Da ich erst noch viele eigene Buchideen verwirklichte, dauert es einige Jahre, bis ich endlich mit der Arbeit am Mammutbuch beginnen konnte.

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Frage: Wie sind Sie auf den japanischen Künstler Shuhei Tamura aus Kanagawa aufmerksam geworden, der für Ihr Mammutbuch etliche Zeichnungen urzeitlicher Elefanten beigesteuert hat?

Antwort: Shuhei Tamura ist bereits in zahlreichen Taschenbüchern aus meiner Feder mit Lebensbildern urzeitlicher Raubkatzen vertreten. Als ich vor einigen Jahren für eines meiner Bücher Lebensbilder von eiszeitlichen Löwen suchte, stieß ich im Internet auf ihn und wurde in der Folgezeit immer wieder von ihm unterstützt. Kürzlich hat er auch einige Lebensbilder von so genannten Affenmenschen eigens für mein Taschenbuch „Affenmenschen – Von Bigfoot bis zum Yeti“ angefertigt.

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Frage: In welchem Verlag ist Ihr Werk über das Mammut erschienen?

Anwort: Ich veröffentliche seit viele Jahren meine Taschenbücher, Broschüren und E-Books beim „GRIN-Verlag“ (München), der im Internet unter der Adresse http://www.grin.com zu finden ist. Dort fühle ich mich sehr gut aufgehoben, weswegen ich den „GRIN-Verlag“ Sachbuchautoren gern empfehle. Zuerst erscheinen meine Werke bei „GRIN“ immer als E-Book im PDF-Format, später als gedrucktes Taschenbuch, das weltweit erhältlich ist.

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Frage: Was wird in Ihrem Taschenbuch „Das Mammut“ geboten?

Antwort: Auf rund 520 Seiten wird umfassend in Wort und Bild über Mammute aus aller Welt informiert. Und zwar vom Afrikanischen Mammut über das Südmammut, Steppenmammut, Amerikanische Präriemammut bis hin zum Wollhaar-Mammut und Zwergmammut auf Inseln. Dank des umfangreichen Registers im Anhang findet man schnell wichtige Funde, Fundorte, Mammutarten, Mammutforscher sowie Informationen über die Größe, das Gewicht, die Lebensweise und manches andere mehr.

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Frage: Das Mammut wird häufig als etwas besonders Großes dargestellt. Ist das korrekt?

Antwort: Viele Menschen wissen nicht, dass das Wollhaar-Mammut ein relativ kleiner Elefant war. In Wirklichkeit erreichten selbst die größten männlichen Wollhaar-Mammute nur eine Schulterhöhe bis zu 3,75 Metern. Weibliche Wollhaar-Mammute waren merklich kleiner. Dagegen konnte ein Steppenmammut bis zu 4,70 Meter groß werden. Selbst heutige Afrikanische Elefanten können die Maße eines Mammuts übertreffen.

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Frage: Wo hat man bisher Kadaver von Wollhaar-Mammuten mit Fleisch, inneren Organen,  Haut und Haaren entdeckt?

Antwort: Kadaver erwachsener und junger Wollhaar-Mammut wurden vor allem im Dauerfrostboden von Sibirien gefunden, einige auch in Alaska. In meinem Buch schildere ich Dutzende von Entdeckungen. Verwesende Mammute stinken übrigens so stark, dass man sie bereits in großer Entfernung riechen kann. Das jahrtausende alte Fleisch wird oft von wilden Tieren und Hunden gefressen. Menschen allerdings mundet Mammutfleisch nicht, wie ein mutiger Testesser herausfand.

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Frage: Gibt es auch Amüsantes über Mammute?

Antwort: Noch vor wenigen Jahrhunderten hat man in Europa fossile Reste von Mammuten fehlgedeutet. Man hielt sie für Knochen oder Zähne von Riesen, Einhörnern, Drachen oder Greifen. So entstanden beispielsweise Geschichten über Riesen in Griechenland, auf Mittelmeerinseln, in Wien, Krems, Worms und Oppenheim. In Sibirien hielt man sie unter anderem für monströse Maulwürfe und in China für riesige Eisratten.

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Frage: Gibt es noch Rätsel über Mammute?

Antwort: Es gibt viele Theorien über das Aussterben der Mammute. Aber letztlich weiß man immer noch nicht genau, warum sie von der Bühne des Lebens verschwanden. Früher glaubte man, die letzten Mammute seien gegen Ende des Eiszeitalters vor rund 10.000 Jahren ausgestorben. Doch inzwischen weiß man, dass auf der sibirischen Wrangel-Insel noch vor etwa 4.000 Jahren Mammute gelebt haben. Zu dieser Zeit herrschte in Europa bereits die Bronzezeit.

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Inhaltsangabe des Taschenbuches „Das Mammut“:

Das Mammut mit dem wissenschaftlichen Artnamen Mammuthus primigenius ist das bekannteste Tier aus dem Eiszeitalter. Nach Funden zu schließen, erschienen die ersten Wollhaar-Mammute zwischen etwa 300.000 und 250.000 Jahren in Mitteleuropa. Am Ende des Eiszeitalters vor rund 10.000 Jahren starben sie in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes aus. Die letzten von ihnen verschwanden erst in der Nacheiszeit vor rund 4.000 oder 3.700 Jahren. Mit diesen bis zu 3,75 Meter großen sowie 5 bis maximal 8 Tonnen schweren Rüsseltieren befasst sich das Buch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Geschildert werden die Herkunft des Mammuts, seine Verbreitung, sein Aussehen, sein Körperbau, seine Größe, sein Gewicht, wichtige Funde, kuriose Irrtümer, seine Rolle im Leben der eiszeitlichen Jäger und Sammler sowie sein Aussterben. Es hat lange gedauert, bis die wahre Natur des Mammuts als eiszeitlicher Elefant erkannt wurde. Man schrieb seine Reste irrtümlich Fabeltieren wie Drachen, Einhörnern, Greifen, riesigen Erdratten oder Maulwürfen, Riesen, Helden und Heiligen zu. Das Buch enthält  Zeichnungen des japanischen Künstlers Shuhei Tamura aus Kanagawa. Gewidmet ist es dem niederländischen Mammut-Experten Dick Mol aus Hoofddorp. Aus der Feder von Probst stammen auch die Werke „Deutschland im Eiszeitalter“, „Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, „Der Mosbacher Löwe“, „Höhlenlöwen“, „Der Amerikanische Höhlenlöwe“, „Der Ostsibirische Höhlenlöwe“; „Säbelzahnkatzen“, „Die Säbelzahnkatze Homotherium“, „Die Dolchzahnkatze Megantereon“, „Die Dolchzahnkatze Smilodon“, „Der Europäische Jaguar“, „Eiszeitliche Leoparden in Deutschland“, „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“ und „Der Höhlenbär“.

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Donnerstag, 23. Januar 2014

Buch über das Mammut ist "Sir Mammoth" Dick Mol gewidmet


Video "IJstijd! in Natuurmuseum Brabant: Dick Mol vertelt over de mammoet" von "Natuurmuseum Brabant" bei "YouTube"

Hoofddorp / München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) – Wissenschaftler, Museumsdirektoren, Fossiliensammler, Buchautoren und Journalisten in aller Welt schätzen den renommierten und ungewöhnlich hilfsbereiten niederländischen Mammut-Experten Dick Mol aus Hoofddorp sehr. Sein enormes Wissen über Mammute hat ihm die respektvollen Spitznamen „Mister Mammoth“ und „Sir Mammoth“ eingetragen.

Mol wird in den Medien als Mammut-Experte, Paläontologe, Forscher oder Wissenschaftler bezeichnet, obwohl er eigentlich als Zollbeamter am Flughafen Amsterdam-Schiphol arbeitet. Diesem ungewöhnlichen Mann ist das 520-seitige Buch „Das Mammut“ des deutschen Wissenschaftsautors Ernst Probst aus Wiesbaden gewidmet.

Das Interesse von Dick Mol für Mammute wurde geweckt, als er bei seinem ersten Besuch in einem Museum in Leiden (Niederlande) dessen umfangreiche Sammlung von Mammutfossilien sah. Die von Mol seit 1968 zusammengetragene private Sammlung umfasst inzwischen mehr als 20.000 Mammutfossilien. Sein heimisches Wohnzimmer mit imposanten Schädeln, Knochen und Zähnen von Mammuten gleicht einem Museum.

Dick Mol ist ehrenamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter für fossile Säugetiere am „Natuurhistorisch Museum Rotterdam“. Er arbeitete bei zahlreichen Ausgrabungen in Europa, Asien (Sibirien) und Nordamerika (Kanada) mit, bei denen man Mammute und andere Tiere aus dem Eiszeitalter barg. Außerdem sammelte er Funde von Eiszeittieren, die beim Fischfang in der Nordsee, die zeitweise Festland („Nordseeland“) gewesen war, ins Netz gehen. Oft schrieb er zusammen mit renommierten Forschern Aufsätze und Bücher, hielt Vorträge,  war mehrfach im Fernsehen zu sehen und sein Name stand häufig in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet.

Seit 2000 ist Mol leitendes Mitglied und Koordinator des wissenschaftlichen Teams von „CERPOLEX/Mammuthus“, das sich der Erforschung der eiszeitalterlichen Fossilien der Halbinsel Taimyr in Sibirien widmet. Ihm sind viele wichtige Erkenntnisse über das Wollhaar-Mammut zu verdanken, das vor etwa 300.000 oder 250.000 Jahren bis vor ungefähr 4.000 oder 3.700 Jahren lebte.

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Dienstag, 21. Januar 2014

Welche Mammut-Arten sind bekannt?



Mammutdarstellung von 1872

Frage: Gab es verschiedene Mammute?

Antwort: Wenn Laien vom Mammut sprechen, meinen sie meistens das Wollhaar-Mammut (Mammuthus primigenius) aus der Zeit vor etwa 300.000 oder 250.000 bis vor rund 4.000 oder 3.700 Jahren. Es gab aber auch das Mammut Mammuthus subplanifrons, außerdem das  Afrikanische Mammut (Mammuthus africanavus), das Südmammut (Mammuthus meridionalis), auch Urmammut genannt, das Steppenmammut (Mammuthus trogontherii), das Sungari-Mammut (Mammuthus sungari) und das Amerikanische Präriemammut (Mammuthus columbi), auch Kolumbisches Mammut genannt. Das Südmammut bezeichnete man früher als Südelefant und das Steppenmammut als Steppenelefant. Auf manchen Inseln existierten Zwergmammute wie das Kreta-Zwergmammut und das Sardinien-Mammut im Mittelmeer sowie das Kanalinseln-Mammut vor der Küste von Kalifornien. Über diese Mammute und andere Elefanten  informiert das 620-seitige Taschenbuch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild.

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Buchtipp:
Ernst Probst: Das Mammut
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Freitag, 17. Januar 2014

Buchtipp: Das Mammut



Video: "Elfjähriger entdeckt 30.000 Jahre altes Mammut" von "euronews" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=fxt_DMn5Ga4

München/Wiesbaden (natur-und-umwelt) – Die in der Politik, in den Medien und in der Wirtschaft oft gebräuchlichen Begriffe Mammutprogramm, Mammutprojekt, Mammutaufgabe, Mammutsitzung oder Mammutehe im Sinne von etwas besonders Großem sind völlig fehl am Platz. Denn das eiszeitliche Wollhaar-Mammut mit dem wissenschaftlichen Artnamen Mammuthus primigenius war in Wirklichkeit nicht das größte Rüsseltier, sondern kleiner als mancher heutiger Afrikanischer Elefant. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem 520-seitigen Taschenbuch „Das Mammut“ hin, das beim „GRIN Verlag“ (München) erschienen ist.

Männliche Wollhaar-Mammute aus der Zeit vor etwa 300.000 bis 3.700 Jahren erreichten eine Schulterhöhe bis zu 3,75 Metern. Im Durchschnitt waren Mammutbullen mit einer Schulterhöhe zwischen etwa 2,70 und 3,40 Metern merklich kleiner. Mammutkühe maßen oft nur 2,60 bis 2,90 Meter.

Besonders große männliche Südmammute (Mammuthus meridionalis), die vor etwa 2,6 Millionen bis 700.000 Jahren lebten, waren dagegen mehr als vier Meter hoch. Wärmeliebende Europäische Waldelefanten (Elephas antiquus) vor 900.000 bis 33.000 Jahren brachten es auf eine Schulterhöhe bis zu 4,20 Metern. Die größten Bullen der zwischen rund 750.000 und 200.000 Jahren existierenden Steppenmammute (Mammuthus trogontherii) hatten eine Schulterhöhe bis zu 4,70 Metern und vielleicht noch mehr. Von  heutigen Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) sind bis zu vier Meter hohe Bullen bekannt.

Der Autor Ernst Probst glaubt aber nicht, dass statt Mammutprojekt irgendwann einmal  Steppenmammutprojekt, Waldelefantenprojekt, Südmammutprojekt oder Afrikanisches-Elefanten-Projekt gesagt werden wird. Statt solcher Wortungetüme verwendet man weiterhin lieber das griffige, aber unzutreffende Wort Mammutprojekt.

Die Wollhaar-Mammute waren durch ein dichtes Fell mit langen Wollhaaren und darüber liegenden Deckhaaren gut gegen Kälte geschützt gewesen. Außerdem hatten sie eine maximal 3 Zentimeter dicke Haut und eine dicke Fettschicht. Ihre Stoßzähne waren bis zu 3 oder 4 Meter lang. Damit konnten sie womöglich Schnee wegschaufeln, um an die darunter befindliche pflanzliche Nahrung zu gelangen. Über das Aussehen der Wollhaar-Mammute weiß man gut Bescheid, weil in Sibirien und Alaska mehr minder gut erhaltene Kadaver im Dauerfrost-Boden geborgen wurden. Ihr Jahrtausende altes Fleisch wurde oft von heutigen Raubtieren oder Hunden gefressen.

Von 1986 bis heute hat Ernst Probst mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Aus seiner Feder stammen auch die Werke „Deutschland im Eiszeitalter“, „Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, „Der Mosbacher Löwe“, „Höhlenlöwen“, „Der Amerikanische Höhlenlöwe“ , „Der Ostsibirische Höhlenlöwe“; „Säbelzahnkatzen“, „Die Säbelzahnkatze Homotherium“, „Die Dolchzahnkatze Megantereon“, „Die Dolchzahnkatze Smilodon“, „Der Europäische Jaguar“, „Eiszeitliche Leoparden in Deutschland“, „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“ und „Der Höhlenbär“.

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Mittwoch, 4. September 2013

Bücher über Kryptozoologie

München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) – Wer sich für Kryptozoologie interessiert, findet beim GRIN-Verlag unter der Internetadresse http://tinyurl.com/oe6vem9 etliche interessante Taschenbücher, Broschüren und E-Books. Die meisten dieser Titel stammen aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors, dessen Spezialitäten Paläontologie, Archäologie sowie Frauenbiografien gehören. Beim GRIN-Verlag veröffentlichte Probst unter anderem folgende Titel über Kryptozoologie:

Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir

Von 1986 bis heute hat Ernst Probst mehr als 300 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Siehe: http://tinyurl.com/ne8x2av - Nachfolgend eine Auswahl:

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey (in Arbeit), Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Die ersten Bauern in Deutschland. Die Linienbandkeramische Kultur (5500 bis 4900 v. Chr.)

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr,  Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Königinnen des Films 1, Königinnen des Films 2, Königinnen des Films in Italien, Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre,  Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde, Dorothea Erxleben. Die erste deutsche Ärztin

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer war der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Mittwoch, 14. August 2013

Prima Klima mit Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen wie Grünlilie, Aloe, Drachenbaum, Chrysantheme und Einblatt verschönern Wohnzimmer und Büro. Sie halten die Luft auch von Umweltgiften frei.

Regensburg (obx-medizindirekt) - Zimmerpflanzen wie Baumfreund und Bogenhanf, Efeu und Einblatt, Aloe und Drachenbaum bringen nicht nur ein Stück Natur und Schönheit in die gute Stube. Sie halten uns auch Gifte vom Leib, die aus Farben, Pressholz, Kunststoffen und Klebstoffen ausdünsten: Mehr als ein Dutzend der rund 350 bei uns erhältlichen Zimmerpflanzen ist auch in der Lage, organische giftige Verbindungen wie Aceton, Benzol, Chloroform und Formaldehyd zu binden und in harmlose Stoffe umzuwandeln.

Diese Tatsache ist seit gut einem Vierteljahrhundert bekannt. Damals stellte die US-Raumfahrtbehörde NASA fest, dass sich in ihrer bemannten Raumstation Skylab III mehr als 300 organische und teilweise recht giftige Stoffe bildeten. Damals wurde auch nachgewiesen, dass Pflanzen solche Stoffe ganz einfach schlucken können. Es blieb jedoch lange ungeklärt, wie viele Pflanzen man in einen Raum stellen muss, damit Gifte weitgehend absorbiert werden.

An der Technischen Universität in Sydney in Australien wurden Studien gemacht, die staunen lassen: "Es stimmt nicht, dass man einen ganzen Regenwald braucht", entkräftet Prof. Margaret Burchett die Argumente von Spöttern, die immer behauptet haben, dass die Entgiftung durch Pflanzen in Büros und Wohnräumen nur minimal sei. Die australische Wissenschaftlerin hat nachgewiesen, dass Zimmerpflanzen wie Einblatt oder Kentiapalmen in geschlossenen Kammern von der Größe eines Aquariums sämtliche Schadstoffe innerhalb von 24 Stunden entfernten.

Auch in Büroräumen leisten solche Pflanzen Erstaunliches. Die Pflanzen beginnen bei einer bestimmten Belastung der Raumluft durch flüchtige organische Verbindungen (VOC), diese Gifte zu absorbieren. Dann aber erfolgt eine Reduzierung der Schadstoffbelastung von 50 bis 70 Prozent innerhalb kürzester Zeit. Es gab dabei keinen Unterschied zwischen klimatisierten und nicht klimatisierten Räumen. Giftige organische Verbindungen in Innenräumen können mehr als lästig werden. In hoher Konzentration können sie Augen und Schleimhautreizungen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Atemnot, Schwindel, Erschöpfung, Störungen der Konzentrationsfähigkeit und sogar Störungen der Geruchs- und Geschmackswahrnehmungen auslösen.

Exotische Form, entgiftende Kraft: Die Einblattpflanze

Ein Drachenbaum, ein Topf mit Einblatt oder eine imposante Kentiapalme können also möglicherweise durchaus mal eine Kopfschmerztablette ersetzen. Die Pflanzen leiden jedenfalls nicht durch die Umweltgifte, die sie schlucken. Wissenschaftler des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) bei München haben herausgefunden, dass die Pflanzen mit Hilfe eines Eiweißstoffes in ihren Blättern Gifte wie Formaldehyd in harmlose Naturstoffe wie Eiweißbausteine und Zucker umwandeln. Weil das ähnlich geschieht wie die Entgiftung in der menschlichen Leber werden pflanzliche Entgiftungssysteme neuerdings auch als "grüne Leber" bezeichnet.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Faszinierende Audio-CD: "Walstimmen - Gesänge und Rufe aus der Tiefe"

Rosenheim (natur-und-umwelt) - Wale - zu ihnen rechnet man auch die Delfine - gehören zu den beliebtesten Tieren. Schon immer hatte der Mensch zu ihnen ein besonderes Verhältnis. Sie treten in antiken Sagen, in der Bibel und in zahllosen bildlichen Darstellungen auf. Trotzdem sind ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten der akustischen Kommunikation und vor allem der Echoorientierung bis in jüngste Zeit unentdeckt geblieben. Auf der Audio-CD "Walstimmen - Gesänge und Rufe aus der Tiefe" sind die faszinierenden Lautäußerungen dieser Tiere vereint. Mit aufwendigster Technik wurden die Gesänge und Rufe von 15 Wal- und Delfinarten eingefangen. Die insgesamt 59 Tonaufnahmen stammen von Spezialisten aus mehreren Ländern. Entstanden ist eine CD von atemberaubender Qualität - ein Hörerlebnis für alle Altersgruppen!

Das 32-seitige Begleitheft enthält viele Informationen über die einzelnen Walarten. Auf neuestem wissenschaftlichen Stand werden die Lebensweisen der Tiere ausführlich erläutert. So erfährt der Leser beispielsweise, dass der Buckelwal jedes Jahr ein neues Lied komponiert. Mit unterschiedlichen Klangfolgen lockt er das Weibchen an. Ein Fachmann kann die Tonaufnahmen des Gesangs eines beliebigen Buckelwals so genau dem richtigen Jahr zuordnen. Auch der Artenschutz bildet einen Schwerpunkt des Begleitheftes. Sämtliche Texte sind leicht verständlich geschrieben.Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Wale!

Audio-CD inklusive 32-seitigem Begleitheft von Dr. Wolfgang Tins, Spieldauer 75 Minuten.
ISBN 978-3-935329-01-9, Preis: 17,95 Euro
Musikverlag Edition AMPLE - http://www.tierstimmen.de
Amazon-Link: http://www.amazon.de/Walstimmen-Ges%C3%A4nge-Rufe-aus-Tiefe/dp/3935329016/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1214481694&sr=8-1

Der größte Löwe aller Zeiten

München / Wiesbaden (natur-und-umwelt) - Mit einer Gesamtlänge bis zu 3,70 Metern gilt der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren als der größte Löwe aller Zeiten. Er maß von der Kopfspitze bis zum Rumpfende rund 2,50 Meter. Hinzu kam noch der bis zu 1,20 Meter lange Schwanz. Das Gewicht männlicher Tiere wird auf bis zu 300 Kilogramm geschätzt, Weibliche Tiere sollen bis zu 175 Kilogramm gewogen haben. Kein heutiger Löwe in Afrika erreicht eine solche Gesamtlänge und ein solches Gewicht. Mit dieser riesigen Raubkatze, die durch Funde von Zähnen und Knochen aus Nord- und Südamerika nachgewiesen ist, befasst sich das Taschenbuch „Der Amerikanische Höhlenlöwe“. Verfasser ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Taschenbücher über Raubkatzen aus grauer Urzeit geschrieben und veröffentlicht hat. Aus seiner Feder stammen Werke über urzeitliche Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Jaguare, Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Leoparden und Geparde. Sämtlich Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) erschienen.

Bestellung des Taschenbuches „Der Amerikanische Höhlenlöwe“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/178987/der-amerikanische-hoehlenloewe

Nessie - Das Monsterbuch

Wiesbaden (werbe-welt) - In Schottland wird seit fast anderthalb Jahrtausenden immer wieder ein Seeungeheuer gesichtet: das legendäre „Monster vom Loch Ness“. Die meisten Beobachtungen stammen kurioserweise nicht aus dem Mittelalter, als die schlecht informierten Menschen noch an Drachen, Einhörner und Riesen glaubten, sondern aus moderner Zeit, nämlich von 1933 bis heute.


Mit dem weltweit bekannten Seeungeheuer befasst sich das Werk „Nessie. Das Monsterbuch“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der sich durch zahlreiche Bücher über prähistorische und kryptozoologische Themen einen Namen gemacht hat. Es schildert Sichtungen, Expeditionen, Deutungen, Irrtümer und Fälschungen und informiert über weitere Ungeheuer, die angeblich in allen Teilen der Welt verborgen leben sollen.

Bei den Recherchen für dieses Werk dienten mehr oder minder seriöse Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften sowie aus dem Internet als Quellen. Da der Wahrheitsgehalt dieser Texte nicht immer überprüfbar ist, darf dieses Buch auf gar keinen Fall als wissenschaftliche Abhandlung über „Nessie“ verstanden werden.

Nach der Lektüre müssen die Leser/innen selbst entscheiden, ob sie an das Seeungeheuer in Schottland glauben wollen oder nicht. Der Autor bezweifelt zwar mit seinem Verstand die Existenz von „Nessie“, würde sie aber mit dem Gefühl lieber bejahen.

Bestellung des Taschenbuches „Nessie. Das Monsterbuch“ bei:
http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/nessie_das_monsterbuch/ernst_probst/ISBN3-656-45768-9/ID36290654.html?fftrk=1%3A1%3A10%3A10%3A1&jumpId=10787104>